BlutegelBehandlung München

Die Behandung mit Blutegeln zu therapeutischen Zwecken hat eine lange Tradition. Bereits 1500 v. Chr. wurde von ihrem medizinischen Einsatz berichtet.

Der Blutegel gibt während des Saugens verschiedene Wirkstoffe in das umliegende Gewebe ab.

 

Zu den wichtigsten Wirkstoffen gehören:

- Hriudin, hemmt die Blutgerinnung

- Calin, hemmt ebenfalls die Blutgerinnung und sorgt für intensive Reinigung der Wunde durch Nachbluten

- Egline, Bdelline, Apryase, Kollagenase, haben ebenfalls Anteil an der Gerinnungshemmung sowie antientzündliche Wirkung.


Zusammenfassend führen folgende Faktoren zu den positiven Ergebnissen der Therapie:

1. Die Hirudinwirkung: gerinnungshemmend, lymphstrombeschleunigend, antithrombotisch, gefäßkrampflösend.
2. Die Wirkung des Blutentzugs: allgemein erleichternd und beruhigend, blutreinigend und entgiftend, entzündungshemmend, krampflösend.

 

Blutegeltherapie Patienten haben, unter anderem, folgenden Beschwerden:

 

  • Kniegelenksentzündung
  • Gelenkschmerzen (z.B. Arthrose, Arthritis, Polyarthritis)
  • Bandscheibenproblemen
  • Migräne, Kopfschmerzen
  • Krampfadern, Besenreißer
  • Blutochdruck
  • Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen
  • Rheumatische Erkrankungen, Gicht
  • Wirbelsäulen- und ISG-Syndrom
  • Durchblutungsstörungen
  • Tennis-/Golfarm
  • Tinnitus
  • und vieles mehr

 

 

Lesen Sie hier einen Artikel der Carstens Stiftung zur medizinischen Wirksamkeit der Blutegeltherapie bei Kniegelenksarthrose:

 

Den kompletten Artikel finden Sie unter:

http://www.carstens-stiftung.de/artikel/blutegel.html


"Die Behandlung der Gonarthrose mit Hirudo medicinalis (medizinischer Blutegel)

Hintergrund
Die Gonarthrose ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen der westlichen Welt. Die Prävalenz beträgt bei den über 55‐Jährigen 10%; ein Viertel davon ist schwer betroffen (Peat et al. 2001). Die empfohlene Therapie der Gonarthrose besteht aus einer Kombination von nichtpharmakologischen und pharmakologischen Therapieoptionen (Jordan et al. 2003). Am häufigsten findet hierbei die Gruppe der NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika) Verwendung. Vor allem bei der Langzeittherapie kann es jedoch zu Nebenwirkungen kommen (Seed et al. 2009). Daher erscheint es sinnvoll, nach neuen Behandlungsmöglichkeiten zu suchen


Zu diesen zählt die Behandlung mit Hirudo medicinalis (medizinischer Blutegel), dessen Wirksamkeit in mehreren Studien anhand von validierten Schmerz‐ und Funktionsfragebögen belegt werden konnte (Michalsen et al. 2001; Michalsen et al. 2003; Andereya et al. 2008)........."

 

Fortsetzung auf http://www.carstens-stiftung.de/artikel/blutegel.html


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